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Gedanken
über das Leben






Warum es sich lohnt, zu bloggen

Das Leben ist voller Gelegenheiten. Es kommt einzig darauf an, sie wahrzunehmen und zu nutzen. Dabei bietet das Leben sogar so viele Möglichkeiten, daß man sie unmöglich alle nutzen kann. Dadurch bietet sich die phantastische Chance, sogar auswählen zu dürfen. Nicht nur im Sinne von "Tue ich es oder tue ich es nicht?" sondern im Sinne von "Tue ich dieses oder tue ich jenes?". Das ist doch wundervoll!

Manche Gelegenheiten sind so groß, direkt vor unserem Auge, so einladend und bezaubernd, daß wir sie gar nicht übersehen können. Bei anderen Gelegenheiten ist das schon weitaus schwieriger. Sie sind auf den ersten Blick unscheinbar. Es gilt, sich genauer damit zu beschäftigen, um sie einordnen zu können und zu prüfen. Und dann gibt es noch die Gruppe der sehr gut versteckten Gelegenheiten. Mit einem flüchtigen Blick sind sie nicht zu erkennen. Meist erschließen sie sich nicht einmal dem angestrengt suchenden Auge. Diese Gelegenheiten lassen sich am ehesten mittels der Intuition wahrnehmen. Sie offenbaren nicht gleich alle Möglichkeiten, die sie bergen. Erst wenn man sich darauf eingelassen hat entdeckt man sie mehr und mehr.

Und in welche Gruppe gehört nun wohl so ein Blog? Zu den wunderbaren Gelegenheiten, die das Leben uns bietet und über die man an jeder Ecke stolpert, wohl nicht. Sonst würden vermutlich all die vielen Leute mit den guten Gedanken, wertvollen Erfahrungen, ermutigenden Worten, kreativen Einfälle, ... die Blogs zu dem machen, was sie sein könnten. Doch leider liest man in Blogs auch jede Menge Unsinn. Dabei ist das Wort Unsinn oft noch freundlich ausgedrückt.

Gehört ein Blog also eher zu der Gruppe der erst auf den zweiten Blick attraktiven Gelegenheiten, sich kundzutun? Oder gar der versteckten Möglichkeiten, die wohl nur die wenigsten Menschen finden? Ich weiß es nicht genau, mir fehlen die Erfahrungen und die Vorausschau. Doch ich denke, so sehr verborgen sind die Möglichkeiten, die ein Blog zu bieten hat, nicht, als daß sie nicht von einer großen Anzahl Menschen wahrgenommen werden könnten. Und attraktiv sind sie allemal, wenn man in Betracht zieht, was auf diese Weise möglich ist: Ein inspirierender Gedankenaustausch, nette Bekanntschaften und sogar gute Freundschaften, visionäre Projekte, zu denen sich Gleichgesinnte zusammenfinden, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden, ... Und dabei bleibt es dann offen, was sich daraus alles entwickelt, was für Möglickeiten sich noch bieten.

Die Gelegenheit, Blogs zu lesen, sich davon ansprechen zu lassen und sie zu kommentieren, vielleicht in einen Dialog zu kommen ist ebenso gegeben, wie seine Gedanken mitzuteilen und eigene Blogs zu schreiben. Warum es also nicht mal versuchen und diese Gelegenheit am Schopf packen?

Ahryan

27.10.06 22:06
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jan / Website (28.10.06 18:24)
"... so sehr verborgen sind die Möglichkeiten nicht, als daß sie nicht von einer großen Anzahl Menschen wahrgenommen werden könnten." - Überrascht hat mich im diesem Zusammenhang, dass Google (neuerdings?) Weblogs in seine Suchergebnis-Liste packt. Beispiel: Der Begriff Prekariat. Da werden jetzt auch Weblogs, Blogs, mit angeführt. Hat mich überrascht!

Gegen die Wahrnehmung des Blogs durch viele Menschen steht allerdings die Flut der Informationen, die auf den Suchenden einstürzt. Es bleibt zwar nichts verborgen, de facto aber doch, weil jede Informationen im Wust und in der schier unerschöpflichen Menge der Daten unter geht. Oder nicht?

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